{"id":14709,"date":"2022-03-23T07:54:05","date_gmt":"2022-03-23T06:54:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.caesar-preller.de\/?p=14709"},"modified":"2022-03-23T07:54:05","modified_gmt":"2022-03-23T06:54:05","slug":"impfschaeden-die-regierung-handelt-unfair-und-unmoralisch-intervwie-von-rechtsdepesche-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.impfsch\u00e4den-corona.de\/?p=14709","title":{"rendered":"Impfsch\u00e4den: \u201eDie Regierung handelt unfair und unmoralisch\u201c &#8211; Interview von Rechtsdepesche.de"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rechtsanwalt Joachim C\u00e4sar-Preller vertritt nach eigenen Angaben mittlerweile 190 Mandanten mit Corona-Impfsch\u00e4den \u2013 Tendenz steigend. Einer von ihnen klagt nun gegen den Impfstoff-Hersteller AstraZeneca. Wie knifflig so ein Verfahren sein kann und warum er der Politik die Verbreitung von Fehlinformation vorwirft, lesen sie im Interview.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Rechtsdepesche:<\/strong> Sie sind Fachanwalt f\u00fcr Bank- und Kapitalmarktrecht sowie f\u00fcr Bau- und Architekturrecht. Warum vertreten sie pl\u00f6tzlich so viele Corona-Gesch\u00e4digte?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>C\u00e4sar-Preller:<\/strong> Grunds\u00e4tzlich schlie\u00dft das eine das andere nat\u00fcrlich nicht aus. Wir sind seit 25 Jahren als <a href=\"https:\/\/www.caesar-preller.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Rechtsanwalts-Kanzlei<\/a> t\u00e4tig. Ergeben hat sich das einfach dadurch, dass Mandanten eben mit <a href=\"https:\/\/www.rechtsdepesche.de\/klage-astrazeneca-wegen-impfschaden\/\">Impfsch\u00e4den<\/a> zu uns gekommen sind. Die ersten Mandanten sind im Fr\u00fchjahr letzten Jahres zu uns gekommen, als es mit der Corona-Impfung losging. Und wenn sich neue Rechtsgebiete oder neue Themen aufbahren, dann kann man nat\u00fcrlich sagen \u2019ne mach ich nicht\u2018 oder man interessiert sich daf\u00fcr und \u00fcbernimmt eben auch solche F\u00e4lle. Medizinrecht selbst haben wir ja schon seit 20 Jahren gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Rechtsdepesche:<\/strong> Vertreten sie also nur Mandanten, die Impfsch\u00e4den in Verbindung mit einer Corona-Impfung&nbsp;haben?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>C\u00e4sar-Preller:<\/strong> Es gibt ja in Verbindung mit Corona vielerlei andere Themen. Es gibt ja auch arbeitsrechtliche F\u00e4lle, weil es in diesem Bereich eben mittlerweile auch allerhand Zugangsbeschr\u00e4nkungen gibt. Nat\u00fcrlich gibt es auch reiserechtliche Themen. Da stellt sich dann die Frage inwieweit man auch bereits gebuchte Reisen wegen Corona als Kunde absagen kann. Und dann ist ein gro\u00dfes Thema der Impfstatus: Da gab es ja auch vielerlei Grundrechtsbeschr\u00e4nkungen und in diesem Bereich sind wir auch t\u00e4tig. Aber ja die 190 F\u00e4lle, die wir betreuen, das sind Corona-Gesch\u00e4digte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u201eJeden Tag kommen neue&nbsp;F\u00e4lle\u201c<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Rechtsdepesche:<\/strong> 190 Mandanten klingt erstmal sehr viel. Wie k\u00f6nnen Sie die alle beraten?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>C\u00e4sar-Preller:<\/strong> Also ich gehe von Zehntausenden Coronaimpfung-Gesch\u00e4digten in Deutschland aus, und das sind nat\u00fcrlich viele F\u00e4lle. Wir haben aber nur einen Bruchteil davon. Von daher w\u00fcrde ich sagen, dass 190 Mandaten gar nicht mal so viel sind. Wir d\u00fcrfen aber auch nicht vergessen, dass sehr viele Menschen bei Corona-Impfsch\u00e4den gar nichts unternehmen. Die sind so krank, die k\u00f6nnen sich gar nicht darum k\u00fcmmern. Aber es ist nat\u00fcrlich nicht ausgeschlossen, dass die oder ihre Angeh\u00f6rigen sp\u00e4ter dann zu uns kommen. Es wird bei uns auf jeden Fall immer mehr \u2013 jeden Tag kommen neue F\u00e4lle&nbsp;dazu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrlich bin ich auch nicht alleine und wir mussten uns auch erst in diese Spezial-Materie einarbeiten. Es gab ja auch schon vorher Impfsch\u00e4den bei anderen Impfungen, Masern zum Beispiel. Aber bei dieser Gewaltigkeit des Themas, da mussten wir uns schon einarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Rechtsdepesche:<\/strong> Einer ihrer Mandanten ist Sebastian Sch\u00f6nert, der mit seiner <a href=\"https:\/\/www.rechtsdepesche.de\/klage-astrazeneca-wegen-impfschaden\/\">Klage gegen AstraZeneca<\/a> einen Pr\u00e4zedenzfall geschaffen hat und damit auch an die \u00d6ffentlichkeit gegangen ist. Ist das ihr prominentester&nbsp;Fall?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>C\u00e4sar-Preller:<\/strong> Nein, Herr Sch\u00f6nert ist vom Volumen her eher ein kleiner Fall. Aber er ist nat\u00fcrlich der Erste, der in die Klage geht mit unserer Unterst\u00fctzung. Vor dem Landgericht in K\u00f6ln wird die Klage noch diesen Monat eingereicht. Und aus dieser Sache kann man eine Sache lernen: Man kann gegen Deutschland klagen, obwohl der Impfstoff-Hersteller in einem anderen Land sitzt. Und das tun sie alle au\u00dfer <em>BionTech<\/em>: <em>Moderna<\/em> sitzt in Spanien, <em>AstraZeneca<\/em> in Schweden und <em>Johnson &amp; Johnson<\/em> in Belgien. Sie m\u00fcssen also bei <em>Moderna<\/em> nicht in Spanien klagen, sondern in Deutschland und zwar bei dem Landgericht, in dessen Bezirk der Betroffene lebt und wahrscheinlich auch geimpft wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Rechtsdepesche:<\/strong> Als Herr Sch\u00f6nert in ihre Kanzlei kam, war da schon direkt der Plan <em>AstraZeneca<\/em> zu verklagen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>C\u00e4sar-Preller:<\/strong> Also Herr Sch\u00f6nert ist im Juni 2021 zu uns gekommen. Und nein, zun\u00e4chst versuchen wir immer eine au\u00dfergerichtliche Einigung zu finden. Das war aber leider in diesem Fall nicht m\u00f6glich. Deshalb hat er sich dann eben auch f\u00fcr eine Klage entschieden. Bei der Streitsumme von 30.000 Euro handelt es sich zudem um einen kleinen Betrag. \u00dcblich sind bei solchen Forderungen durchaus auch sechsstellige Betr\u00e4ge. Von daher ist das Kostenrisiko auch nicht ganz so&nbsp;hoch.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u201eDas Leben der Mandanten ist v\u00f6llig auf den Kopf gestellt\u201c<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Rechtsdepesche:<\/strong> Welche Wege gibt es denn f\u00fcr Ihre Mandanten generell Anspr\u00fcche bei einem Impfschaden geltend zu machen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>C\u00e4sar-Preller:<\/strong> Man kann sich nat\u00fcrlich an die Versorgungs\u00e4mter der L\u00e4nder wenden. Da gibt es im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes die M\u00f6glichkeit der staatlichen Entsch\u00e4digung f\u00fcr Impfsch\u00e4den. Dort muss man dann einen Antrag auf Anerkennung des Impfschadens stellen. Diese M\u00f6glichkeit ist allerdings nicht hilfreich, weil die Anerkennungsquote bei diesen Versorgungs\u00e4mtern in einem marginalen Bereich liegt. Die meisten werden nur schleppend oder gar nicht anerkannt. Bei diesen Antr\u00e4gen besteht auch die M\u00f6glichkeit auf eine Rente von bis zu 814 Euro. Aber was will denn jemand, der 5.000 Euro im Monat verdient hat sp\u00e4ter mit 814&nbsp;Euro?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">75 Prozent der Mandanten in solchen F\u00e4llen sind ja nicht mehr erwerbsf\u00e4hig. Und das ist auch kein Spa\u00df: Es ist so, dass Menschen aus ihrem Berufsleben und aus ihrem gesamten Leben herausgerissen werden. Damit h\u00e4ngen auch famili\u00e4re Probleme zusammen. Das Leben der Betroffenen ist v\u00f6llig auf den Kopf gestellt. Was wollen die dann mit einem H\u00f6chstbetrag von 814 Euro? Diese Versorgungs\u00e4mter haben auch leider nicht den Auftrag den Menschen zu helfen, sondern so viele Antr\u00e4ge wie m\u00f6glich abzulehnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und in diese Richtung geht auch meine Kritik: Die Politik bzw. der Gesetzgeber fordert massiv, dass sich die Menschen impfen lassen \u2013 das geht bis zur N\u00f6tigung. Aber man muss doch auch mit einkalkulieren, dass bei einigen die Impfung schief geht und es zu Sch\u00e4digungen kommt. Da h\u00e4tte ich erwartet, dass der Staat auch gro\u00dfz\u00fcgige Entsch\u00e4digungsregelungen findet. Ein anderer Weg ist eben der \u00fcber den Anwalt, den wir verfolgen: eine Einigung mit dem Hersteller oder wenn es nicht anders geht, auch eine&nbsp;Klage.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fehlinformationen der Politik zu Impfsch\u00e4den<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Rechtsdepesche:<\/strong> Was muss denn bei solch einer Klage beachtet werden?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>C\u00e4sar-Preller:<\/strong> Hier ist ganz wichtig zu sagen, dass die Politik aber auch die Hersteller in diesem Zusammenhang eine Fehlinformationspolitik betrieben haben. Es kursiert doch immer noch das Ger\u00fccht, es gebe gar keinen Anspruch gegen\u00fcber dem Hersteller. Es gibt zwar einen Verzicht, dieser bezieht sich aber nicht auf den Anspruch der Betroffenen oder Gesch\u00e4digten. Es gibt bei den Kaufvertr\u00e4gen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Herstellern eine Verzichtserkl\u00e4rung auf Gew\u00e4hrleistungsanspr\u00fcche.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Verzicht betrifft also die kaufrechtlichen Anspr\u00fcche auf Gew\u00e4hrleistung der Bundesrepublik Deutschland gegen\u00fcber den Herstellern, aber nicht die Entsch\u00e4digungsanspr\u00fcche der Impfgesch\u00e4digten gegen\u00fcber den Herstellern. Diese k\u00f6nnen ganz normal ihre Anspr\u00fcche geltend machen, aber es ist eben ein weitverbreiteter Irrtum, dass das nicht ginge. Und die Politik ist auch nicht bereit, diesen Irrtum mal aufzukl\u00e4ren. Ich bin bei weitem kein Impfgegner, aber in dieser Hinsicht l\u00e4uft doch einiges schief. Dann w\u00e4r auch das Vertrauen der Leute in die Impfung h\u00f6her. Man fragt sich ja immer noch, warum ein Viertel der Menschen nicht geimpft ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Rechtsdepesche:<\/strong> Die H\u00fcrden in solch einem Verfahren sind doch relativ hoch. Auf was muss man achten?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>C\u00e4sar-Preller:<\/strong> Nat\u00fcrlich ist so eine Klage nicht einfach und deshalb k\u00f6nnen das auch nicht alle Anw\u00e4lte, die sich nicht damit besch\u00e4ftigt haben. Man braucht, um so ein Verfahren zu gewinnen, auf jeden Fall eine Urs\u00e4chlichkeit oder zumindest die Wahrscheinlichkeit, dass der entstandene Schaden auch tats\u00e4chlich durch die Impfung hervorgerufen wurde. Auch bei einer Wahrscheinlichkeit f\u00fcr diese Urs\u00e4chlichkeit dreht sich dann die Beweislast um und der Hersteller muss beweisen, dass der Schaden nicht daher kommt. Und diese Wahrscheinlichkeit ist bei unserem Mandanten Sch\u00f6nert gegeben, deshalb klagen wir ja \u00fcberhaupt&nbsp;erst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Rechtsdepesche:<\/strong> Haben sie generell Tipps f\u00fcr Menschen, die Impfsch\u00e4den davon getragen haben. Womit haben Betroffene die beste Chance um Anspr\u00fcche geltend zu machen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>C\u00e4sar-Preller:<\/strong> Also zun\u00e4chst sollte man sich an \u00e4rztliche Einrichtungen wenden, bei dem Verdacht auf einen Impfschaden. Und wenn die \u00c4rzte das nicht feststellen k\u00f6nnen, aber man trotzdem so ein Gef\u00fchl hat, dann ist es Zeit, sich einen Anwalt zu suchen. Wir \u00fcbernehmen aber auch nicht jeden Fall, sondern wir schauen uns ja schon an, wie die Chancen sind. Unsere Zur\u00fcckweisungs-Quote liegt derzeit bei circa 25 Prozent. Sich \u00fcber einen Anwalt direkt an den Hersteller zu wenden, hat aber meiner Meinung nach die gr\u00f6\u00dfte Chance, um seine Anspr\u00fcche geltend zu machen. Digitalisierung im Gesundheitswesen \u2013 Segen oder&nbsp;Fluch? Besuchen Sie hierzu im Mai 2022&nbsp;in K\u00f6ln die Pflegefortbildung des Westens \u2013 JHC. Es erwarten Sie informative Vortr\u00e4ge und ein spannendes Innovationsforum. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u201eRegierung handelt unfair und unmoralisch\u201c<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Rechtsdepesche:<\/strong> Wie bewerten Sie denn die M\u00f6glichkeiten, die Betroffene haben, um im Falle eines Impfschadens auch die entsprechende Entsch\u00e4digung zu erhalten?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>C\u00e4sar-Preller:<\/strong> Also von der Bundesregierung h\u00e4tte ich ganz klar erwartet, dass sie offen \u00fcber M\u00f6gliche Nebenwirkungen einer Corona-Impfung aufkl\u00e4rt und diese nicht als l\u00e4ppisch darstellen. Und dann nat\u00fcrlich auch eine ausk\u00f6mmliche Entsch\u00e4digung f\u00fcr Betroffene bereitstellt, die vor allem unb\u00fcrokratisch ist. Diese Leute sind richtig todkrank und die sollen dann noch die ganze B\u00fcrokratie durchmachen? Das ist absolut unfair und unmoralisch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Rechtsdepesche:<\/strong> Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Zur Person: Anwalt Joachim C\u00e4sar-Preller betreibt seit 25 Jahren seine gleichnamige Anwaltskanzlei in Wiesbaden. In der Kanzlei arbeiten 29 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich der Interessenwahrnehmung f\u00fcr Verbraucherinnen und Verbraucher und kleiner, mittelst\u00e4ndiger Unternehmen verschrieben&nbsp;haben.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.rechtsdepesche.de\/impfschaeden-klagen-anwalt-interview\/\">Original Beitrag: https:\/\/www.rechtsdepesche.de\/impfschaeden-klagen-anwalt-interview\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rechtsanwalt Joachim C\u00e4sar-Preller vertritt nach eigenen Angaben mittlerweile 190 Mandanten mit Corona-Impfsch\u00e4den \u2013 Tendenz steigend. Einer von ihnen klagt nun gegen den Impfstoff-Hersteller AstraZeneca. Wie knifflig so ein Verfahren sein kann und warum er der Politik die Verbreitung von Fehlinformation vorwirft, lesen sie im Interview. 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